Die Scharlachpest
Jack Londons postapokalyptische Novelle von 1912 lässt einen alten Mann seinen Enkeln erzählen, wie eine Seuche 2013 die Zivilisation zerstörte.
- Autor
- Jack London
- Erstveröffentlichung
- 1912
- Schauplatz
- Kalifornien der Zukunft, im Jahr 2073
- Genre
- Postapokalyptische Novelle
- Lies es, wenn du magst
- Kurze, eindringliche postapokalyptische Literatur.
Überblick
Im Jahr 2073 erzählt ein alter Mann, der an der zerstörten kalifornischen Küste lebt, seinen Enkeln vom „Scharlachtod“ des Jahres 2013, einer Seuche, die innerhalb weniger Wochen den Großteil der Menschheit tötete. Er beschreibt den Zusammenbruch der Gesellschaft und den Überlebenskampf der Übriggebliebenen.
Themen
- Zusammenbruch der Zivilisation
- Erinnerung und Wissen
- Krankheit
Hintergrund
Die 1912 im London Magazine erschienene Geschichte gehört zur Tradition apokalyptischer Literatur des frühen 20. Jahrhunderts und wird oft neben späteren postapokalyptischen Romanen genannt.
Warum es bleibt
Sie ist kurz, direkt und noch immer leicht zu lesen, und sie fragt, welches Wissen bleibt, wenn Institutionen versagen.
Zitate
The way led along upon what had once been the embankment of a railroad.
Übersetzung: Der Weg führte entlang dessen, was einst der Damm einer Eisenbahn gewesen war.