Stolz und Vorurteil
Jane Austens Sittenkomödie von 1813 begleitet Elizabeth Bennet und Mr Darcy durch erste Eindrücke, Stolz und Geldfragen im Regency-England.
- Autor
- Jane Austen
- Erstveröffentlichung
- 1813
- Schauplatz
- Regency-England
- Genre
- Gesellschaftsroman
- Lies es, wenn du magst
- Spritzige Romantik, Wortgefechte mit langsam glimmender Spannung und scharfe Gesellschaftskomik.
- Auf Leinwand und Bühne
- BBC-Serie (1995), Film (2005)
Überblick
Elizabeth Bennet ist eine von fünf unverheirateten Schwestern in einer Familie mit bescheidenem Einkommen und einem Gut, das nicht an Töchter vererbt werden kann. Als der wohlhabende Mr Bingley ein Haus in der Nähe mietet und seinen Freund Mr Darcy mitbringt, richten sich die Hoffnungen der Gegend auf Heirat. Elizabeth findet Darcys Zurückhaltung auf Anhieb unausstehlich; er wiederum kann ihre Familie schwer akzeptieren. Der Roman erzählt, wie beide einander falsch einschätzen und was es braucht, das zu korrigieren.
Themen
- Erste Eindrücke und Vorurteil
- Ehe, Geld und Stand
- Ruf und Anstand
- Selbsterkenntnis
Hintergrund
Austen schrieb in den 1790er-Jahren einen ersten Entwurf und veröffentlichte den fertigen Roman 1813 anonym, zur Zeit der Regency. Frauen ihres Standes hatten außer der Ehe kaum Möglichkeiten, ihre Zukunft zu sichern, und ein gebundenes Erbgut konnte nur an einen männlichen Erben gehen. Das ist der Druck hinter den Sorgen der Familie Bennet.
Warum es bleibt
Es verbindet präzise Gesellschaftskomik mit einer Liebesgeschichte, in der beide sich ändern müssen. Der erste Satz gehört zu den bekanntesten der englischen Literatur, und das Buch wurde oft für Film und Bühne adaptiert.
Zitate
It is a truth universally acknowledged, that a single man in possession of a good fortune, must be in want of a wife.
Übersetzung: Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein alleinstehender Mann im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau.
I could easily forgive his pride, if he had not mortified mine.
Übersetzung: Ich könnte seinen Stolz leicht verzeihen, hätte er nicht meinen gekränkt.